Nach oben

Held des Labors – Thom Hekelaar

Jedes professionelle Drucklabor hat seinen eigenen Helden, der dafür sorgt, dass die Kunden die höchstmögliche Qualität bekommen. Sie sind Fotobegeisterte und Experten in ihrem Bereich. Unserer Meinung nach sollten diese Helden ab und zu ins Rampenlicht gerückt werden, und deshalb werden wir jeden Monat den einen oder die andere bitten, ihre Geschichte zu erzählen.

Dieses Mal haben wir Thom Hekelaar interviewt (@thom_hekelaar), Quality and Maintenance Supervisor bei Profotonet (@profotonet). Es ist immer ein Vergnügen, mit Thom zu sprechen, er redet mit viel Begeisterung, Spaß und Leidenschaft über die Fotobranche. Er ist eines jener Originale mit breitem Wissen und jahrelanger Erfahrung.

 

Wer ist/sind Profotonet?

Profotonet ist ein professionelles Fotolabor mit Sitz in Capelle a/d IJssel, nahe Rotterdam in den Niederlanden. Wir bieten hochwertige Drucke und Wanddekorationen an. Das Unternehmen wurde Anfang der 70er Jahre als Großlabor gegründet und in den 90er Jahren in ein professionelles Labor umgewandelt. Seit 2005 ist es online tätig und das führende Labor in den Niederlanden, das Prints für Prosumer und Profifotografen anbietet.

Wer ist Thom Hekelaar?

Ich bin Quality & Maintenance Supervisor bei Profotonet, wo ich nun seit acht Jahren arbeite. Ich bin für die Qualität unserer Produkte und den guten Zustand aller unserer Maschinen verantwortlich. Durch die Verantwortung für eine gleichbleibend hohe Qualität macht mir meine Arbeit Spaß; sie fordert mich jeden Tag heraus. Zuvor war ich als Leiter eines Fotolabors, -geschäfts und Portraitstudios mit 1-Stunden-Service tätig. In meiner Freizeit bin ich ein großer Formel-1-Fan, ich höre gerne Musik oder schaue mir einen Film oder eine Serie an. Ich reise auch gerne mit meiner Freundin und genieße es, auf unseren Reisen Landschaften oder Städte zu fotografieren.

Erzählen Sie uns etwas zu Ihrem beruflichen Hintergrund.

Nach meinem Wehrdienst habe ich gleich zu arbeiten angefangen. In führender Position in einem Fotostudio/Labor lernte ich die Tricks der Fotolabortechniker. In diesen Jahren habe ich auch als Hochzeitsfotograf gearbeitet. Ich war an dem gesamten Prozess des Fotografierens, Entwickelns, Druckens sowie an der Erstellung von Alben beteiligt. Darum ist mir das Drucken nach den Wünschen des Fotografen vertraut. Als ich zu Profotonet kam, erweiterte ich meine Kenntnisse um Farbmanagement und Drucker-Profilierung und ich ging mit vielen verschiedenen Maschinen um.

Was hat Sie dazu gebracht, in der Fotodruckbranche zu arbeiten?

Schon als Kind war ich Fotofan und ich habe schon früh mit dem Fotografieren begonnen. In der Schule bin ich der Foto-AG beigetreten und habe viele Stunden in der Dunkelkammer verbracht. Damals hat die Fotografie mein Leben bestimmt, daher war der Schritt in die Professionalität eine natürliche Folge. Erzählen Sie uns von Ihrer Leidenschaft für Bilder! Ich erfreue mich ganz einfach an wunderbaren Fotos, und es ist toll daran mitzuhelfen, dass solche Fotos zu dem werden, was sie sind.

Inwiefern hat Ihrer Meinung nach die Digitalisierung den Fotodruck beeinflusst?

Ich glaube, dass die Digitalisierung das Druckgeschäft in zwei Richtungen beeinflusst hat. Einerseits ist der Bedarf nach Drucken zurückgegangen. Das liegt daran, dass die Leute ihre eigenen Fotos in akzeptabler Qualität herstellen können. Für Viele reicht es aus, das eigene Foto auf dem Bildschirm zu sehen, sie brauchen keinen Ausdruck mehr. Andererseits hat die Leichtigkeit, mit der man die Ergebnisse seiner Fotografie direkt auf dem Bildschirm sehen können, dazu geführt, dass mehr Menschen angefangen haben professionell zu fotografieren und ihre Dienste auch anderen anzubieten. Dies wiederum führt zu mehr Ausdrucken, die von den Fotografen als Service angeboten werden. Glücklicherweise gibt es immer noch mehr Menschen, die den Wert eines ausgedruckten Fotos erkennen, insbesondere im digitalen Zeitalter.

Was gefällt Ihnen am Fujifilm Original Photo Papier am besten?

Ich freue mich besonders über die Qualität der Drucke und darüber, dass diese Qualität so konstant bleibt. Fujifilm entwickelt den Markt weiter und bringt regelmäßig verbesserte und neue Produkte. Darüber hinaus ist auch das Backup von Fujifilm hervorragend.

Welches ist Ihr Lieblingspapier von Fujifilm Original Photo Papier?

Ich bin überrascht von dem Velvet-Papier, dem ich als Fotograf alter Schule zunächst etwas skeptisch gegenüberstand. Aber wenn man sich auf diesem Papier gute Bilder anschaut, ist das Farberlebnis beeindruckend, weil es überhaupt keine Reflexion gibt. Auch das neue Maxima-Papier mit seiner tiefen Schwärze und den hohen Farbdetails überraschte mich positiv.

Wie sehen Sie die Zukunft des professionellen Druckgeschäfts?

Der Übergang von analog zu digital hat zunächst zu einem Rückgang der Druckindustrie geführt, aber wir befinden uns jetzt in einer Zeit, in der Drucke und Alben immer wichtiger werden. Wir stellen fest, dass die Verbraucher den Wert eines Drucks wieder schätzen und sehen daher auch eine Steigerung. Fotografie und Druck sind zwei verschiedene Disziplinen, deshalb freue ich mich auf eine glänzende Zukunft. Ein guter Fotodruck erfordert immer noch Fachwissen, das wir als professionelles Fotolabor anbieten können.

Welchen Rat würden Sie angehenden Fotografen geben?

Sie sollten sich nicht nur durch gute Kenntnisse in der Fotografie auszeichnen, sondern auch Ihre Kamera grundlegend kennen. Bieten Sie nicht nur digitale Bilder an, sondern lassen Sie die Bilder für Ihre Kunden auch printen, so machen Sie einen besseren Eindruck. Ein Print wirkt immer besser als das Foto auf dem Bildschirm. Und lassen Sie sich dann von den vielen Möglichkeiten überraschen, den Drucke bieten. Zum Beispiel können Sie ein Foto auf Dibond kleben oder hinter Plexiglas legen. Sie werden über die Qualität und die Wirkung staunen.

original_news_heroofthelab_hekelaar